Aktionstag "Mädchen und Technik"

Mädchen und Technik im EnerTec

 [16.11.2015]

Am 14.11.15 fand der Aktionstag „Mädchen und Technik“ zum ersten Mal an der Universität des Saarlandes statt und das Schülerlabor EnerTec war mit dabei. „Mädchen und Technik“ ist eine Veranstaltung des Vereins ArbeitsLeben WIrtschaft Schule (ALWIS) und des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie Saar (ME Saar), welche bei Schülerinnen Interesse an technischen Ausbildungsberufen wie auch Studiengängen wecken soll.

An diesem Samstag experimentierten 92 junge Mädchen im Alter von 14 – 19 Jahren in vier Workshops an unseren Stationen „Solar“ und „Wind“. In spannenden Experimenten untersuchten die Schülerinnen beispielsweise wie sich verschiedene Flügelformen auf die Ausgangsleistung eines Windrades auswirken. Die einstündigen Workshops gaben den Mädchen Einblicke in die Welt der erneuerbaren Energien, weckten Interesse und machten einfach Spaß. Neben den vorbereiteten Experimenten nahmen sich einige Schülerinnen auch die Zeit „eigene Fragestellungen“ zu untersuchen, um u.a. herauszufinden wie sich Strom und Spannung einer Solarzelle bei verschiedenen Einfallswinkeln des Sonnenlichts und Stellungen der Sonne verändern.

Neben dem Schülerlabor EnerTec waren auch die saarländischen Unternehmen ThyssenKrupp System Engineering, Festo AG und Co KG, Robert Bosch GmbH sowie das Infomobil von ME Saar am Aktionstag vertreten. Der Verein ALWIS sorgte mit der Unterstützung von ME Saar für einen reibungslosen Ablauf und verpflegte sowohl die Schülerinnen als auch die Aussteller mit einem warmen Mittagessen und Getränken. Aufgrund des regen Interesses an diesem 6. Aktionstag „Mädchen und Technik“ musste die Teilnehmerzahl im Vergleich zu den letzten Veranstaltungen erhöht werden.

 

 

 Bildquelle: ME Saar, Foto: Dirk Guldner

 

Weitere Informationen:

http://www.alwis-saarland.de/projekte/on-the-job/aktionstag-madchen-und-technik-2/

und

http://www.fuer-technik-begeistern.de/index.php?id=97

Bilder des 6. Aktionstages:

http://www.alwis-saarland.de/news/ultimate-wordpress-gallery/maedchen-und-technik-aktionstag-2015/

sowie das Facebook-Profil von ALWIS:

www.facebook.com/alwis.agentur

Auszeichnung für „Interaktiven Wasser-Monitor“

Vom 11. bis 13. März 2014 fand in der Congresshalle in Saarbrücken die 46. Auflage von
„Schüler experimentieren“ statt. Die Juniorsparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“, der auf
Bundesebene stattfindet, bot den jungen Forschern die Möglichkeit, ihre selbst erdachten
und konstruierten Projekte einer Jury vorzustellen.


Neben der Frage, ob Hunde oder Katzen intelligenter sind, wurde ein Rollstuhl erforscht, der
Treppen steigen kann. Highlight der diesjährigen Auflage von „Schüler experimentieren“ war
die Erfindung des 14jährigen Tobias Klaus aus Schiffweiler. Er erforschte unter anderem, wie
man im Wasser Klavier spielen kann und erhielt dafür den Sonderpreis der Peter-und-Luise-
Hager- Stiftung und des Schülerlabors EnerTec der Universität des Saarlandes.


Die Installation des Preisträgers aus einem Eisengestell und einer Glaswanne, die Töne
erzeugen kann, überzeugte die Jury sofort. Ein am Gestell befestigter Sensor übermittelt die
Bewegungen im Wasser an einen Computer. Das Projekt „Interaktiver Wasser-Monitor“
könnte zum Beispiel lernbehinderten Menschen dabei helfen, Rechnen zu lernen, so der
Gedanke des Achtklässlers des Gymnasiums am Krebsberg in Neunkirchen. „Alles in Allem
hat die Arbeit einen hohen Neuheitscharakter und bietet gute Möglichkeiten zu weiteren
Forschungen und Tests anhand des vorgestellten Prototyps“, so die Jury.


Ganztägig stand zudem das Schülerlabor EnerTec den Teilnehmern des Wettbewerbs zum
Ausprobieren und forschen bereit. Zwei Betreuer des Labors leiteten dabei die Schüler zum
eigenständigen Experimentieren an. Das Schülerlabor ist stolz in Kooperation mit der Peter-
und-Luise-Hager-Stiftung auch diesjähriger Verleiher dieses Sonderpreises zu sein und
damit schon die Jüngsten in Forschung und Entwicklung zu fördern.

Rückblick auf ein erfolgreiches (halbes) Jahr EnerTec

Technik mit Spaß und Faszination entdecken, in einem echten Forschungsfeld unterschiedliche Technologien kennenlernen, mit denen erneuerbare Energien umgewandelt und genutzt werden können – das alles geht im Schülerlabor EnerTec an der Universität des Saarlandes (UdS). Das Saarbrücker Energie-Schülerlabor bot von Mai bis Oktober 2013 insgesamt 198 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich in Kleingruppen mit der Umwandlung, Speicherung und Abgabe von Energie auseinanderzusetzen.

Dabei war die Klassenstufe neun am stärksten vertreten. Die teilnehmenden Gruppen setzten sich aus unterschiedlichen Schulformen zusammen, wobei das Gymnasium dominierte. So waren zum Beispiel SchülerInnen des Leibniz-Gymnasiums in St. Ingbert, des Gymnasiums Johanneum in Homburg oder des Gymnasiums am Rotenbühl beim EnerTec 2013 dabei. Bemerkenswert ist, dass rund ein Viertel aller saarländischen Gymnasien dieses Angebot bis jetzt in Anspruch nahmen und es auch hoffentlich zukünftig so engagiert tun werden. Vor allem Saarbrücken, St. Ingbert, Völklingen, Lebach und Saarlouis sind neben Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) Haupteinzugsgebiete für das Schülerlabor der UdS.

Neben dem eigentlichen Schülerlabor-Betrieb an der UdS tritt EnerTec auch bei verschiedenen Events zum Mitmachen auf. Beispielsweise bei „Schüler experimentieren“ oder dem Tag der offenen Tür der UdS sowie beim Ferienprogramm des ökologischen Schullandheims „Spohns Haus“.

Zudem zeichnet sich EnerTec dadurch aus, dass es nach den LeLa-Schülerlabor-Kriterien klassifiziert wurde. Das heißt alle Schülerlabore verfolgen ein einheitliches Leitbild und allgemein gültige Kriterien. Zum Beispiel die Steigerung von Wissenschaftsinteresse und -verständnis. Außerdem wollen sie sich für die Nachwuchsförderung für MINT-Berufe und MINT- Studiengänge einsetzen.

Um das EnerTec-Angebot weiter publik zu machen, verweisen wichtige Internetportale wie www.bildung-und-begabung.de oder www.saarland.de auf das Schülerlabor der Uni hin.

Ein wichtiger Aspekt bei der Durchführung des EnerTec ist die Validierung des Projektes. Diese erfolgt sowohl vor, als auch nach der Laborphase und wird durch einen Lehramtsstudenten am Lehrstuhl für Automatisierungstechnik durchgeführt. Die daraus entstehenden Ergebnisse werden in der fachpraktischen Abschlussarbeit des Studierenden zusammengefasst und präsentiert.

Auch 2014 wird EnerTec weitergeführt. Geplant ist ein Upgrade des EnerTec. Es soll eine neue Konzepterstellung und eine prototypische Implementierung nachgeführter Solarzellen und Windräder geben. Konkret heißt das, eine Erweiterung um Schrittmotoren mit einer Softwareschnittstelle zu LabVIEW. Das erste (halbe) Jahr EnerTec-Schülerlabor ist zu Ende und lässt einen positiven Rückblick zu. Viele SchülerInnen sind an die UdS gekommen, um das neue Energielabor kennenzulernen. Mit viel Spaß und Faszination entdeckten sie erneuerbare Energien. Und wer weiß, vielleicht sind sie die neuen Mechatronik StudentInnen von morgen.


[Bild: Oliver Dietze]

EnerTec jetzt auch beim Schülerbetriebspraktikum IngFo dabei

Das IngFo bietet SchülerInnen zwei spannende Wochen lang die Möglichkeit, die unterschiedlichen Facetten des Ingenieurberufs in den Bereichen Werkstofftechnik, Materialwissenschaft, Mechatronik, Konstruktionstechnik, Automatisierungstechnik, Messtechnik, Antriebstechnik sowie Mikro- und Nanotechnologie unter die Lupe zu nehmen. Dabei erfahren sie auch, wie der Berufsalltag eines Ingenieurs aussieht und aus welchen Bereichen ein ingenieurwissenschaftlichen Studium besteht. Dabei wird Ausprobieren und Selbermachen unter fachkundiger Anleitung groß geschrieben. 

Die beiden Schülerlabore sam (Advanced Materials) und SinnTec (Sinn für Technik) sind schon länger mit dabei und bekommen nun Zuwachs. Im EnerTec erfahren die SchülerInnen ganz speziell den Themenkomplex „Erneuerbare Energien“. Wind- und Solarenergie stehen dabei im Vordergrund.

Was bedeutet der Begriff? Mit welchen Technologien können wir diese Energien nutzen? Fragen wie diesen gehen die jungen ForscherInnen im EnerTec nach. Neben der Vermittlung von Wissen rund um die Bereiche Umwandlung, Übertragung, Speicherung und Abgabe von Erneuerbaren Energien führt das EnerTec die TeilnehmerInnen insbesondere an teamorientiertes Arbeiten heran. Dabei gewährt das Labor Einblicke in die Tätigkeiten eines Ingenieurs und macht die SchülerInnen mit Abläufen vertraut, die bei der Entwicklung neuer Systeme von Bedeutung sind.

Die Peter-und-Luise-Hager-Stiftung unterstützt das Projekt, welches davon lebt, dass es genutzt wird, so Stiftungsvorsitzender Oswald Bubel. Und die Resonanz seit Eröffnung des Schülerlabors im Mai dieses Jahres zeigt: es wird genutzt, denn weit über hundert Schüler besuchten seitdem das neue Schülerlabor auf dem Saarbrücker Campus.


Mehr Infos zum Schülerbetriebspraktikum IngFo gibt es hier:

www.uni-saarland.de/info/schueler/schueler-angebote/alle-klassenstufen/schuelerbetriebspraktikum.html

AES